Unsere Muskuläre Dysbalance mit Funktionsgymnastik ausgleichen

Viele Menschen haben trotz eines sportlich aktiven Lebens, Probleme mit der Körperstatik. Dies ist jedoch nur den wenigsten bewusst. Da dies Folgen nach sich zieht, sollte jedoch unbedingt eine Behandlung stattfinden. Durch das funktionelle Training, kann genau das erfolgen. 

Das funktionelle Training

Das funktionelle Training umfasst den gesamten Körper und zielt darauf ab, das Herzkreislaufsystem zu verbessern. Das Training besteht zum einen aus einem Krafttraining und zu anderen aus der Funktionsgymnastik. Das Krafttraining kann besonders gut mit Hanteln und Fitnessgeräten durchgeführt werden. Die Funktionsgymnastik soll hingegen die muskuläre Dysbalance verbessern.

Die Körperstatik

Wie bereits angesprochen, haben viele Menschen Probleme mit ihrer Körperstatik. Das liegt vor allem an einer ungleichmäßigen Belastung im Alltag. Selbst wenn viel Sport getrieben und auch sonst auf einen ausgewogenen und gesunden Lebensstil geachtet wird, kann die Statik dadurch häufig nicht verbessert werden. Dafür sind spezielle Übungen notwenig. Im Folgenden sollen zwei Übungen gezeigt werden, welche nicht nur auf eine muskuläre Dysbalance hinweisen sollen, sondern diese auch gleich verbessern.

Übung 1

Bei der ersten Übung soll ein Handtuch oder ein Stock, mit einem Meter Länge waagrecht über den Kopf gehalten werden. Die Daumen befinden sich dabei auf dem Tuch oder dem Stock.

Es ist auf eine gerade Haltung zu achten. Nun wird der Gegenstand in seiner waagrechten Position hinter den Rücken geführt. Die Arme bleiben dabei in einer gestreckten Postion und sollten nicht eingeknickt werden.

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Die meisten Personen merken dabei schnell, dass sie den Gegenstand nicht besonders weit, hinter ihren Rücken führen können. Dadurch zeigt sich sehr deutlich, dass eine Fehlstatik vorliegt. Begründet werden kann dies durch den bereits vorhandenen Muskelwiderstand, der sich im Laufe der Jahre gebildet hat. Durch das regelmäßige Durchführen der Übung kann dieser Widerstand nach und nach abgebaut werden. Die Lockerung wird mit der Zeit immer besser werden, woraufhin das Handtuch oder der Stock immer tiefer geführt werden

Übung 2

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Die zweite Übung wird ganz ähnlich ausgeführt. Dabei befindet sich die Person ebenfalls in einer stehenden Position. Nun wird eine Hand über die Schulter gehalten. Die rechte Hand wird über die rechte Schulter gelegt. Wird sich stattdessen für die linke Hand entschieden, dann wird dementsprechend die linke Schulter gewählt. Die andere Hand nährt sich daraufhin von unten. Nun wird versucht, dass sich die Hände berühren. Im besten Fall ist die Person in der Lage, sich selbst die Hand zu geben. Wenn sich die Fingerspitzen nur berühren, dann liegt eine Blockierung durch die Muskeln vor.

Interessant wird es noch einmal, wenn nun die Hand gewechselt wird. Denn es wird sich ein deutlicher Unterschied zeigen, wer Linkshänder und wer Rechtshänder ist. Dadurch kann gezeigt werden, wie sich die alltägliche Fehlbelastung bemerkbar macht.

Die Folgen

Wenn eine solche Dysbalance nicht behandelt wird, dann hat das Auswirkungen auf den gesamten Körper. Denn die Fehlbelastung führt zu schmerzhaften Verspannungen. Auch an der Wirbelsäule geht das nicht spurlos vorbei. Wer nun denkt, Sport würde das Problem lösen, der irrt leider. Durch den Sport wird diese Situation eher noch verschlimmert. Dann kommen zu den Belastungsproblemen aus dem Alltag noch schnell die Belastungsprobleme aus dem sportlichen Bereich hinzu.
By | 2017-03-05T06:25:38+00:00 März 1st, 2017|Categories: Gesundheit, Interview|Tags: |0 Comments

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